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Feuerritual
Geschichten

Der Wettlauf der Frösche

 

Eine Tages trafen sich die Frösche wieder auf der großen Wiese. An diesen schönen Morgen beschlossen sie einen Wettlauf zu machen. Der Start ist beim großen Baum in der Mitte der Wiese, das Ziel, der große steile Felsen am östlichen ende. Alle halfen zusammen um das Ereignis gut, reibungslos und vor allem erfolgreich über die Bühne gehen zu lassen. Es ist öfters was los bei den Fröschen, doch dieses Ereignis ist schon etwas Besonderes. Wellrennen gibt es fast jeden Tag, doch dieses Mal hatten sie sich schon etwas vorgenommen das äußerst exklusiv war. Die weite Strecke von der Mitte der Wiese bis zum östlichen Rand ist weit und selten als Strecke genommen worden. Doch dann noch auf den Hohen Felsen an die Spitze, das hat es noch nie gegeben. Den Fröschen war die Exklusivität des Rennens gut bekannt, daher bereiteten sie sich auch gründlich darauf vor.

So hat jeder eine manche auch mehrere Aufgaben gehabt, um dieses Event auch reibungslos abzuwickeln. Die Teilnehmer des Rennens haben sich ganz dem Training und ihrer Fitness gewidmet. Allen anderen ist es oblegen die Rennstrecke zu markieren, Schiedsrichter, Protokollschreiber, und alle die Infrastruktur zu errichten die für das Rennen notwendig war.
Startzeitpunkt war wenn der erste Sonnenstrahl die Glockenblume berührte. Die Schiedsrichter starteten das Rennen mit einem lauten Quaaak. Alle Teilnehmer hüpften los. Die Frösche hatten viel trainiert und waren auch gut in Form. Es geht rechts um den großen Baum hinunter zum kleinen Bach, über die kleine Kante hinüber zum großen Bach. Dort an der Furt ist er zu überqueren. danach ging es wieder schnell hinunter zu kleinen Teich, da wurde dann Zwischenzeit genommen. Denn danach kam der große Anstieg, erst der kleine Hügel, dann flach, dann der große Hügel welcher zum Fuß des hohen Felsens führt.

Am hohen Felsen selber ist es jeden Frosch freigestellt die Route selbst zu wählen. Denn am hohen Felsen ganz oben ist noch nie ein Frosch gewesen. Das ist auch der Grund warum fast alle Zuschauer zum großen Felsen gekommen sind. Dieses Specktakel will sich doch keiner entgehen lassen. Schon kommen die ersten Frösche zum Felsen. Sie sind schon etwas außer Atem, haben jedoch immer noch ein beachtliches Tempo drauf. Es will jeder zeigen was er kann. Schnell sind die ersten Hürden genommen, doch dann stehen sie vor der ersten großen Herausforderung. Es ist der erste große Felsen. Im ersten Anlauf stolpern die ersten und einige fallen etwas hinunter. Dank des guten Trainings hat sich keiner von Ihnen verletzt. Die Zuschauer waren schockiert, jetzt haben wir so eifrig trainiert und dann dieses. Bis daher ist ja alles gut gegangen. Na ja wir haben eben Glück gehabt, und das hat uns soeben verlassen. Und die Zuschauer klagen weiter: Das ist doch wirklich eine blöde Idee. Ausgerechnet auf dem Felsen wo noch nie einer war ist das Ziel. Da wird auch nie einer hinaufkommen. Wie soll denn das gehen. Das kommt davon wenn man die Entscheidung immer diesen Besserwissern überlässt. Die sollen eine normale Rennstrecke machen. Die Aufgabe wird keiner schaffen. Man kann nur froh sein dass noch nichts passiert ist. Vor dem Großen Felsen hat sich nun schon fast das ganze Teilnehmerfeld versammelt und hört das Gejammer, das Wehklagen der Zuschauer. Einige ganz mutige versuchen es immer und immer wieder, doch scheint das Ziel wirklich unerreichbar.

Benjamin der Frosch über dessen Teilnahme fast alle lachen, ist er doch recht langsam, und wohl kaum recht geschickt und dazu noch halb taub. Er lässt sich von niemanden gute Ratschläge geben. Er ist ein wahrer Sturkopf. Er kommt, weil er bei der Furt etwas abgetrieben worden ist als letzter zu den Felsen. In seiner sturen Art, hüpft er weiter. es war ihm ganz egal warum die da vor dem Felsen stehen. Er hüpft hinauf, es kommt wie es kommen muss, er fällt hinunter. Unser Klugscheißer, hat er sich wenigstens wehgetan, lachen die Zuschauer. Benjamin schaut weder rechts noch links, er nimmt einen andren Weg, und hüpft wieder weiter. Der wird wohl auch nicht gescheiter. Wir werden es schon sehen wenn er von oben herunterfällt. Benjamin erkennt dass auf der Rückseite eine ganz leicht Route hinauf gibt, so nimmt er sie und im nu war er als einziger oben. Oben angekommen beginnt er ganz laut zu quaken. Das ist das vereinbarte Zeichen wenn einer oben ist. Die Zuschauer sind stumm. Wir konnte ER das nur schaffen, geht durch die Hirne der meisten. Er ist doch der langsamste,.....Er hat gewonnen,.....Er ist Sieger,.....

Was ist ruft Benjamin, wollt ihr auch herauf kommen, da hat man eine wunderbare Aussicht. Von hier oben kann ich bis hinter den großen Teich schauen. Aber wenn ihr nicht wollt könnt ihr auch unten bleiben. Ich denke mir gemeinsam wäre es da heroben schon schöner. Also was ist, hinter dem Felsen ist nach der Querpassage ein ganz leichter Weg. Hopp, Hopp bewegt euch.
Kurze Zeit später waren alle oben auf den Felsen. quakten einander freundlich zu, und freuten sich über die neue Entdeckung. Sie wollen jetzt öfter auf den Felsen hinauf. Schlussendlich fühlten sie sich alle als Gewinner, und Benjamin ist natürlich der Sieger, besonders deswegen da er allen den Weg gezeigt hat. Nun können alle auf den Felsen kommen und dort die schöne Aussicht genießen. Das feierten die Frösche noch mehrere Tage.

Quak, Quak.